Viren, Angst und schlechte Leadership.

Diese Woche wurde ich von jungen Frauen Interviewed die den Studiengang zur diplomierten Ernährungsberaterin (HF) besuchen. Es ging um nachhaltige Ernährung. Eine der Fragen war wann ich denn angefangen hätte Menschen in ihrer Gesundheit zu unterstützen und mich mit nachhaltiger Ernährung auseinander zu setzen. Offiziell sind das 13 Jahre. Inoffiziell – viel länger – vermutlich in meinen Teenie Jahren… Als ich dann Mutter wurde hat sich alles intensiviert. Und hier kommt der Punkt warum ich diesen Eintrag schreibe…

Ich durfte schon viele Menschen auf ihrem Weg in die Gesundheit begleiten. Mit Ernährung und ätherischen Ölen als Hauptbestandteil – Gespräche und die Psychologie dahinter machen jedoch einen mindest so wichtigen Teil aus. Und das ist was mich an der ‚Pandemie‘ die wir gerade durchleben so nachdenklich stimmt und mich zum hinterfragen anregt.

Wer in der Gesundheitsbranche – egal auf welchem Gebiet – tätig ist weis, dass eine Diagnose, ein positiver Test für irgendwas, ein neues Symptom, ein neues Krankheitsbild – ANGST auslöst. Das ist die erste Reaktion zu allem: weil; was passiert jetzt? Wenn die das Wort Krebs hören – oder gar die Diagnose erhalten – ist das erste was wir denken: WANN STERBE ICH? WIE LANGE HABE ICH NOCH? Und verständlicherweise ist dieser Gedankengang von ganz viel Angst begleitet.

Jetzt haben wir diesen vermeintlich total tödlichen Virus im Umlauf. Wenn jemand an Grippe erkrankt – getestet wird und Influenza A oder B, Corona Virus (ein anderer) oder Rhino Virus das Resultat ist – oder RSV!!! (killt Babies übrigens…), dann gehen wir nach Hause, trinken Tee, wenn wir es je gelernt haben; inhalieren wir ein bisschen, machen Zwiebel Wickel und nehmen ein Bad. Hat jemand eine Vorerkrankung wie Krebs, geschwächtes Immunsystem, Autoimmunkrankheit, ist Alt…. dann ist es schon nicht mehr so gemütlich. Aber, wir wissen als Gesellschaft: wenn man Alt und schon krank ist, kann eine Grippe einem ins Grab bringen. Normal. Wir können damit leben.

Was jetzt gerade passiert mit diesem Covid19 Virus – die Symptome sind wie Grippe – und manchmal stirbt jemand – Momentan ca 0.37% aller ERKRANKTEN – Nicht positiv getesteten – ERKRANKTEN – ist erschreckend…

Eigentlich wäre ja ein Virus alleine kein Problem. Aber, wir haben es geschafft einen positiven Covid19 Test mit sooooo viel Angst zu verbinden. Weil wir nennen es Pandemie. Weil die Medien uns mit Bilder vorgaukeln dass es schlimm ist. Weil die Zahlen steigen. Weil wir eine Pandemie nicht mehr nach den Todeszahlen messen sonder an positiven Tests. Mit oder ohne Symptome. Und da habe ich ein Problem mit unseren ‚Leadern‘ in der Politik. Ihr macht Angst mit euren Massnahmen. Ihr koppelt den Virus mit Tod und Tod = Angst. Ihr lähmt uns. Ihr lähmt uns Eltern. Ihr lähmt meine Kompetenz als Mutter das Beste für meine Kinder zu wollen. Ihr lähmt die Möglichkeit dass vor-erkrankte Menschen mit dem Virus normal umgehen zu können. Und das stimmt mich bedenklich weil das ist nicht in Ordnung. Ihr habt nicht das Recht aus einer Mücke einen Elefanten zu machen. In einer Situation wie dieser zu profilieren. Jede Krankheit kommt mit Angst. Und ihr als Leader, Ärzte und Menschen im Gesundheitssektor – deren ERSTE Priorität ist Lösungen aufzuzeigen die uns nicht lähmen sondern lösungsorientiert vorwärts bringen. Die Angst NEHMEN.

Und hier ist wo dieser Blog Post so was wie ein öffentlich Brief ist. An die Mütter und Väter, an Betreuungspersonen, an Menschen die denken und hinterfragen. Und an euch, Politiker da oben in dem geheizten Türmli.

Ich wohne im Aargau und durfte hautnah miterleben wie unser Kanton von ziemlich fast keinen Restriktionen zu totaler Angstschürenden Massnahmen übergriffen hat und unsere frisch wieder-gewählten Politiker ihre Profilierungsneurose ausleben. Auf dem Rücken unserer Kinder. Auf dem Rücken jener die sich immer an die Massnahmen halten, die Wirtschaft aufrecht erhalten versuchen, das öffentliche Leben stützten. Aber liebe Herren Regierungsräte – ihr verliert uns. Wir halten nicht mehr mit weil wir verstehen es nicht mehr. Wir hinterfragen. Wir verstehen nicht dass Herr Galatti in einem Interview gegenüber der AZ aussagt dass ‚es gibt keine Beweise für Ansteckungen an Grossveranstaltungen – wir hätten diese nicht verboten, aber der Bund halt‘ und gleichzeitig OberstufenschülerInnen in Masken steckt. Da brauche ich Beweise: Ansteckungsketten bei Kindern von 12-16 in einer Schule die irgendwo zum Tod mehrerer Personen geführt hat. Ich warte.

In der integrativen Gesundheit, in der funktionellen Medizin werden Ursachen gesucht und da die Probleme angegangen. Das erfordert hinterfragen, denken und Detektiv spielen. Das erfordert die Fähigkeit ein grosses Bild zu sehen und Zusammenhänge zu finden. Das lässt uns auch in die Zukunft blicken weil wenn wir wissen wo wir herkommen; wo, was und wie entstanden ist können wir sehen wo es hinführen kann. Ich sehe gerade nicht wo die getroffenen Massnahmen uns hinführen. Wo endet dies? In Angst und Lähmung vor einem Virus? Gibt es dann eine dritte und vierte Welle? Machen wir das auf und ab immer wieder mit? Ich denke ihr müsst euch entscheiden liebe Politiker (gerne würde ich ein Politikerinnen anhängen… leider im Aargau nicht möglich) – versuchen wir Ansteckungen zu vermeiden, aka niemand darf krank werden, niemand darf positiv getestet werden, oder; treiben wir die Bevölkerungsgruppe die dieses Land trägt, die Wirtschaft aufrecht erhält, die Kinder betreut und erzieht, in den psychischen und finanziellen Abgrund (dies hängt übrigens zusammen…). Wo Firmen sterben sind Menschen betroffen. Wenn in Schulen neue Massnahmen verhängt werden sind es Kinder die leiden. Glaubt ihr wirklich dass 13jährige Kinder in Masken ein einziges IPS Bett frei halten? Habt ihr einen Plan unsere Kinder vor eueren Massnahmen zu schützen?

Ich fange mit meiner eigenen Statistik und Auflistung an. Es wird jede Nachricht von ‚Kopfschmerzen wegen Masken tragen‘ – ‚Schwindel und Übelkeit bei SchülerInnen‘ und Teenies in der Psychiatrischen Betreuung erfasst. Ich kann euch jetzt schon versprechen dass diese Liste viel länger ist als eure ‚gestorben mit positivem Covid19 Test‘ – und ich hoffe auf ein Aufstehen aller Eltern, Schülerinnen und WirtschaftsträgerInnen. Meine 11 jährige Tochter hat mir heute, auf dem Spaziergang im Wald von ihrer Liste erzählt: eine Liste von abgesagten Events. Hat mir fast das Herz gebrochen. Wir denken die Kinder passen sich schon an. Das tun sie. Aber zu welchem Preis? Meine 13jährige Tochter hat heute beim Nachtessen gefragt warum ihre Parallelklasse die einen positiv getesteten Mitschüler haben NICHT in in Quarantäne müssen? Weil der Virus sei doch so schlimm und ansteckend… die könnten es ja auch alle schon haben. Gut dass ich was vom Immunsystem verstehe und sie beruhigen konnte dass der Virus für ihre Altersgruppe nicht gefährlich ist. Dass, auch wir Angestellten eines Spitals nicht mehr in Quarantäne müssen nach Kontakt mit Covid19 positiv getesteten Menschen.

Liebe MitbürgerInnen. Sagt was. Seit aktiv. Lest und informiert euch. Seit verantwortlich für eure Gesundheit! Ein ‚wir müssen uns jetzt fügen‘ ist nicht die Lösung. Wir dürfen was sagen. Wir dürfen uns wehren. Wir tragen die Gesellschaft. Sind verantwortlich für unsere Kinder. Wir haben was zu sagen.

Als letzter kleiner Tip. Das Video des Schweizer Historiker Daniele Ganser ist ganz toll. Einfach dargestellt. Jedes Wort macht Sinn und ist total faktisch. Auf für Politiker Verständlich. Und weniger Emotional als ein Blog Beitrag einer Ernährungstherapeutin und Mutter. Link here.

herzlich, Nadia

2 Kommentare zu „Viren, Angst und schlechte Leadership.

  1. Liebe Nadia

    Herzlichen Dank und Gratulation zu deinen Zeilen. Total auf den Punkt gebracht!
    Ich verfolge deinen Blog/Instagram schon länger – immer wieder spannend und lehrreich.
    Auch hatte ich mich vor einiger Zeit betreffend den Ölen erkundigt – habe es dann aber wieder auf die Seite gelegt. Bitte entschuldige, dass ich dir nicht geantwortet habe. Ich werde dich natürlich weiterhin „verfolgen“ und mich bei Zeit/Bedarf wieder melden…

    Herzliche Grüsse
    Evelyn

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